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Befragung zur Pausensituation und dem Schulweg

Im Juni 2009 wurden im Enzenbühl zum zweiten Mal die Kinder von Mitgliedern des Elternrats zur Situation in der Pause und auf dem Schulweg befragt. Die Antworten der 99 befragten Knaben und Mädchen der Unter- und Mittelstufe lassen sich wie folgt zusammenfassen:

2/3 der Kinder erwähnen, dass sie in der Pause Streitereien beobachten. Das ist deutlich mehr als im Vorjahr. Die Auswertung zeigt aber auch, dass die Kinder im Vergleich zum Vorjahr tendenziell zufriedener sind. Im vergangenen Jahr wurde viel mit den Kindern am Umgang mit Konflikten gearbeitet bspw. durch die Einführung der Stoppregel, der Pausenpatrouille und den Gewaltpräventionskurs. Es kann gut sein, dass die Kinder dadurch die Streitereien viel bewusster und aufmerksamer wahrnehmen. Wichtig ist, festzuhalten, dass die Kinder zufriedener wurden. Nur 1/6 der Kinder findet den Umgang der Kinder untereinander nicht gut. Im Vorjahr waren es noch 1/5.

Die Frage nach Änderungswünschen betreffend Pause lassen sich in drei Hauptanliegen zusammenfassen:
Die ersten beiden Änderungen konnten bereits umgesetzt werden. Seit den Frühlingsferien stehen zwei neue Fussballtore auf der Wiese und auch die Brötchensorte in der Pause wurde gewechselt. Auch dem dritten Wunsch der Kinder nimmt sich der Elternrat selbstverständlich weiterhin an.

Die Fragen zum Schulweg ergaben, dass es 7 von 8 Kindern auf dem Schulweg sehr gut geht. Etwa 1/3 der Kinder berichten von Streit auf dem Schulweg. Für den Schulweg wünschen sich die Kinder mehr Begleitung durch andere Kinder, weniger Konflikte und neue Verkehrsmittel, wie Gokart, Zug, Solarauto, ein Pferd etc.

 

Kunstwoche im Enzenbühl

Im Schulhaus Enzenbühl fand vom 17. bis 21. Mai 2010 eine künstlerisch gestaltete Woche statt. Die Schüler und Schülerinnen konnten zwischen zwölf verschiedenen Ateliers wählen und davon an zwei Ateliers teilnehmen.

In den Ateliers Victor Vasarely und Hundertwasser wurde gemalt. Mit Ton arbeitete man im Atelier Gyr. Das speziellste Atelier war das Haring-Atelier. Im Vorfeld wurden die Mauern des Velounterstandes und der Pausenhalle mehrmals durch den Elternrat grundiert. Somit konnten während des Haring-Ateliers die Wände mit lebensgrossen Figuren bemalt werden. Im Atelier Niki de Saint Phalle wurden Nanas hergestellt. Mit optischen Täuschungen und tanzenden Figuren wurde in den Ateliers Escher und Matisse gearbeitet. Das Endprodukt im Atelier Calder waren Köpfe aus Draht. Interviews, Fotos und eine eigene Kunstzeitung wurden im Atelier Presse gemacht. Weitere Ateliers waren: Gaudi Mosaik, Mumprecht und Peggy Donda-Kobert mit Inchies.

Für jeden Geschmack hatte es etwas dabei: Fantasievolle Kunst anwenden, Tonformen gestalten, Mosaiks herstellen, malen, kleistern und experimentieren. Die Schüler arbeiteten konzentriert und hatten sehr viel Spass.

Die Eltern und Interessenten waren herzlich zu einem Blick in die verschiedenen Ateliers sowie zur Vernissage am Freitagmorgen eingeladen. Während den Atelier-Besuchszeiten war das KünstlerCafe rege genutzt worden. Das KünstlerCafe wurde vom Elternrat und den Lehrkräften geführt und organisiert!

Eine unvergessliche Künstlerwoche für Gross und Klein!

 



 

Einweihung Fussballtore

Am Mittwoch, den 12. Mai 2010, durften die Schülerinnen und Schüler im Schulhaus Enzenbühl 10 Minuten früher in die grosse Pause!
Auf dem Pausenplatz warteten als Überraschung ein reichhaltiges Kuchenbuffet und Getränke auf die Kinder.

Organisiert wurde dieser Anlass vom Elternrat des Schulhauses Enzenbühl, um damit die im Frühling aufgestellten Fussballtore festlich einzuweihen.

Leider war die Spielwiese gesperrt, sodass die „Einweihungs-Feier“ nicht bei den Toren im Rasen stattfinden konnte. Dies schmälerte jedoch die Freude und den Appetit der Kinder keineswegs.

Der Wunsch nach Fussballtoren resultierte aus den vom Elternrat in den Jahren 2008 und 2009 durchgeführten Pausenplatzumfragen. Er konnte dank tat- und finanz¬kräftiger Unterstützung seitens der Lehrerschaft, des Hauswartes und der Gemeinde realisiert werden.


 

Schulbesuchstage mit Kaffeestube

Am 5. und 8. März 2010 fanden in Flawil die offiziellen Schulbesuchstage statt. So auch im Schulhaus Enzenbühl!

Der Schulleiter, Reto Brüllmann, brachte an der letzten Elternratssitzung den Vorschlag, an den Schulbesuchstagen zusammen mit dem Elternrat eine Kaffeestube einzurichten.

Gesagt, getan ... Dank Kaffee- und Kuchenduft musste der Elternrat auch nicht lange auf seine „Gäste“ warten. Die Kaffeestube war ein voller Erfolg, wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr.

 

Schlussbericht Gewaltprävention

Der Elternrat des Schulhauses Enzenbühl hat sich im letzten Amtsjahr (Schuljahr 2008/2009) intensiv mit dem Thema „Gewaltprävention“ auseinandergesetzt. Wir sind der Meinung, dass nicht erst reagiert werden darf, wenn schon Schlimmes passiert ist. Es sollte versucht werden, schon im Vorfeld die Kinder zu unterstützen, sie weiterzubilden und ihnen Möglichkeiten zu geben, Streit friedlich zu schlichten. Damit Streitereien nicht immer mit Gewalt enden, müssen wir vorbeugend handeln.
Ganz nach dem Motto: Prävention statt Intervention

Als Ergebnis unserer Arbeit, durften wir ende August, anfangs September einen Gewaltpräventionskurs für Kinder anbieten. Mit 72 daran teilnehmen Kindern durfte dieser Kurs einen schönen Erfolg verbuchen. Besonders gefreut hat uns auch, dass der Mädchen- Knabenanteil und kleine und grosse Kinder sehr ausgeglichen war. An drei Samstagen wurden die folgenden Themen mit den TeilnehmerInnen vertieft:
Gewaltfreie Konfliktlösung und Selbstbehauptung, Mobbing, angesprochen werden von fremden Erwachsenen, Prävention sexueller Übergriffe und verhältnismässige Selbstverteidigungstechniken.
Die Kinder waren mit grossem Engagement dabei und durften viele Ideen zur Konfliktlösung mit nach Hause nehmen. Der Elternrat hofft nun, dass auch einige dieser Ideen angewendet werden und so der eine oder andere Streit verhindert werden kann.
In der Gewissheit, das dies eine wertvolle Arbeit ist, wird der Elternrat an diesem Thema dranbleiben und auch in der Zukunft in dieser Richtung wieder an die Öffentlichkeit treten.